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Kleinkläranlagen sind Anlagen zur Behandlung häuslichen Abwassers. Sie kommen zum Einsatz, wenn ein Anschluss an die Kanalisation und somit eine Abwasserbehandlung in einer kommunalen Kläranlage aus technischen oder finanziellen Gründen nicht möglich ist.

Die Gebiete, in denen Kleinkläranlagen eingesetzt werden, werden von den Gemeinden festgelegt (Abwasserbeseitigungskonzept). Weitere Informationen, bundeslandspezifische Besonderheiten und Erläuterungen können den [2] rechtlichen Grundlagen, die bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb einer Kleinkläranlage relevant sind, entnommen werden.

Zum näheren Verständnis der häuslichen Abwasserreinigung und als Grundlage zur Wahl einer geeigneten Kleinkläranlage sind verschiedene [3] Anlagentypen und die zugrunde liegenden Verfahrenstechniken beschrieben.

Bei der Planung einer Kleinkläranlage ist es wichtig, die Reihenfolge der Schritte bis zum Einbau und der Inbetriebnahme der Anlage zu kennen und einzuhalten. Daher ist zur Orientierung der Ablauf des Verfahrens anhand wichtiger Fragestellungen schematisch dargestellt.

Beim [4] Einbau ist auf eine sorgfältige Ausführung zu achten, da Fehler nur schwer oder gar nicht behoben werden können. Diese Fehler können negative Auswirkungen auf den Anlagenbetrieb haben, was eine Gewässerverunreinigung zur Folge haben kann.

Die Funktionstüchtigkeit einer Kleinkläranlage ist nur dann gewährleistet, wenn die jeweiligen Vorgaben zum Bau und Betrieb der Anlage eingehalten werden. Deshalb umfasst der ordnungsgemäße Betrieb einer Kleinkläranlage die Eigenkontrolle, die Wartung, die Fäkalschlammentsorgung und bei Bedarf die Instandsetzung.

Im Rahmen der [5] Eigenkontrolle müssen die Funktionskontrollen, die in der Betriebsanleitung oder der bauaufsichtlichen Zulassung vorgegeben sind, ausgeführt werden.

Die [6] Instandhaltung einer Kleinkläranlage umfasst die Wartung und die Instandsetzung. Die Wartung muss von einer fachkundigen Person durchgeführt werden. Eine Wartungsfirma ist dafür zu beauftragen. Im Rahmen der Wartung können auch kleine Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden. Beim Auftreten größerer Mängel der Bau-, Maschinen- und Elektrotechnik muss eine Instandsetzung durchgeführt werden.

Die [7] Fäkalschlammentsorgung ist erforderlich, da bei der Abwasserreinigung Reststoffe in der Kleinkläranlage zurückgehalten und gesammelt werden. Durch eine zu hohe Schlammmenge werden die Reinigungsleistungen und die Lebensdauer einer Anlage negativ beeinflusst.

Jede Nutzung einer Kleinkläranlage führt zu einer Einleitung von gereinigtem Abwasser in ein Gewässer. Hierfür bedarf es nach Wasserrecht einer Erlaubnis. Daher muss die zuständige Behörde im Hinblick auf den Gewässerschutz die Funktion der [8] Überwachung einnehmen.

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zuletzt aktualisiert am: 10.07.2007




Im vorstehenden Text enthaltene Verweise:

© Abwasser Dezentral,
Stand:28.06.2017