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Kombinationsverfahren / Kombinationsanlagen




Rotationstauchkörperanlagen

Rotationstauchkörperanlagen basieren auf einer Kombination von Belebtschlamm- und Festbettverfahren. Die biologische Abwasserreinigung erfolgt durch Mikroorganismen, die zum einen im Belebungsbecken frei schwimmen und Belebtschlammflocken bilden. Zum anderen haften die Mikroorganismen meist auf runden Kunststoffscheiben und bilden dort einen Biofilm. Die Scheiben sind auf einer Welle befestigt. Die untere Hälfte ist in eine von vorgeklärtem Abwasser horizontal durchströmte Wanne eingetaucht und die obere Hälfte befindet sich in der Luft. Für den Abbau organischer Verschmutzungen im Abwasser benötigen die Bakterien Sauerstoff. Durch Drehen der Welle werden die Bakterien abwechselnd mit Nährstoffen aus dem Abwasser und mit Sauerstoff aus der Luft versorgt.
Abgestorbene Mikroorganismen werden vom durchlaufenden Abwasser weggespült und gelangen als Schlamm in die Nachklärung. Hier erfolgt die Trennung des Belebtschlamm-Abwasser-Gemisches durch Absinken des Schlammes auf den Beckenboden infolge der Schwerkraft. Das gereinigte Abwasser fließt oberhalb ab. Der abgesunkene Schlamm wird in die Vorklärung befördert, dort gespeichert und mit der Fäkalschlammabfuhr entsorgt.

Rotationstauchkörper 
Skizze der Funktionselemente einer Rotationstauchkörperanlage

1 Schaltschrank 7 Schöpfwerk
2 Steuereinheit / Betriebsspannung 8 Ablauf in die Nachklärung
3 Zulauf aus Vorklärung 9 Nachklärbecken
4 Tauchkörperbecken / -kammer 10 Tauchmotor für Überschussschlammabzug und Rezirkulation
5 Motor zum Antrieb der Welle des Rotationskörpers 11 Rezirkulations- und Überschussschlammabzug
6 Rotationskörper 12 Ablauf Nachklärung


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zuletzt aktualisiert am: 25.08.2008
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